Steuersparmodell Sparkasse: Verkaufen, dann mieten
Die Brucker Sparkasse baute sich ihr Verwaltungsgebäude (Riesenklotz am Bahnhof) in den 90er Jahren. Nun heißt es, sie wolle es an einen Finanzinvestor verkaufen und von ihm mieten oder leasen. Üblich ist ein solches Gebaren, wenn man in der Bilanz statt Einkommens-Liegenschaften als positives Kapital lieber Schulden angeben möchte, um dadurch Steuern zu sparen und die Bilanz zu verbessern. Zuviel im Haben kostet Steuern, mehr im Soll vermindert sie.
Die Sparkasse ist ein öffentlich-rechtliches Unternehmen, aber über Unternehmungen dieser Art wird öffentlich geschwiegen. Der Vorstand zeigte sich verärgert, dass offensichtlich jemand aus den eigenen Reihen geplaudert hatte, obwohl alle Mitarbeiter, auch Auszubildende, auf ihre Verschwiegenheitspflicht vereidigt worden seien. Öffentliche Diskussionen wurden als "unpassend" bezeichnet. Der gute Ruf könnte Schaden nehmen, hieß es. Wohl mit Recht, denn auch das Steuersäckel der Stadt wird dadurch geschmälert. Hinterher lassen sich Transaktionen solcher Art dagegen als positive Unternehmensleistung darstellen.
Quelle: FFB-SZ vom 4.12.2007
Die Sparkasse ist ein öffentlich-rechtliches Unternehmen, aber über Unternehmungen dieser Art wird öffentlich geschwiegen. Der Vorstand zeigte sich verärgert, dass offensichtlich jemand aus den eigenen Reihen geplaudert hatte, obwohl alle Mitarbeiter, auch Auszubildende, auf ihre Verschwiegenheitspflicht vereidigt worden seien. Öffentliche Diskussionen wurden als "unpassend" bezeichnet. Der gute Ruf könnte Schaden nehmen, hieß es. Wohl mit Recht, denn auch das Steuersäckel der Stadt wird dadurch geschmälert. Hinterher lassen sich Transaktionen solcher Art dagegen als positive Unternehmensleistung darstellen.
Quelle: FFB-SZ vom 4.12.2007
Journal - 5. Dez, 16:25
