Interna der Sparkasse
Und gleich noch einmal die Sparkasse in Bruck: Die Umstellung auf ein neues Buchungssystem mussten die Mitarbeiter in ihrer Dienstzeit neben den eigentlichen Aufgaben erledigen. Die Zusatzbelastung belohnte der Vorstand mit "mon chérie" plus Schleife. In München gab es für die gleiche Arbeit für jeden Mitarbeiter 1000,- Euro Prämie.
Auf einer Personalversammlung beschwerten sich die Brucker Mitarbeiter nun über die mickrige Abspeisung.
Der Vorstand, voran Klaus Knörr als Sprecher, bezeichnete dies als "böswillige Verunglimpfung", solche "Interna" an die Öffentlichkeit zu tragen. Jede Bank habe ihre Gründe, so oder so zu belohnen, außerdem sei den Mitarbeitern schriftlich gedankt worden.
Wie in den Rathäusern, so in den öffentlich-rechtlichen Bankinstituten: die gewählten Räte und Chefs halten sich für Autokraten und der Öffentlichkeit gegenüber selten für rechenschaftspflichtig. Was sozial, richtig und angemessen ist, bestimmen sie allein.
Interna sind nicht von Haus aus geheim, und die Verschwiegenheitspflicht der Mitarbeiter kann nicht mit "mon chérie" erkauft werden! Demokratische Kontrolle fehlt allerorten!
Auf einer Personalversammlung beschwerten sich die Brucker Mitarbeiter nun über die mickrige Abspeisung.
Der Vorstand, voran Klaus Knörr als Sprecher, bezeichnete dies als "böswillige Verunglimpfung", solche "Interna" an die Öffentlichkeit zu tragen. Jede Bank habe ihre Gründe, so oder so zu belohnen, außerdem sei den Mitarbeitern schriftlich gedankt worden.
Wie in den Rathäusern, so in den öffentlich-rechtlichen Bankinstituten: die gewählten Räte und Chefs halten sich für Autokraten und der Öffentlichkeit gegenüber selten für rechenschaftspflichtig. Was sozial, richtig und angemessen ist, bestimmen sie allein.
Interna sind nicht von Haus aus geheim, und die Verschwiegenheitspflicht der Mitarbeiter kann nicht mit "mon chérie" erkauft werden! Demokratische Kontrolle fehlt allerorten!
Journal - 6. Dez, 17:53
