Kleider für Bedürftige - nur noch in Gröbenzell
Kleiderkammern gab es mehrere im Landkreis, aber nach und nach wurden sie geschlossen. Seltsam: Die Schere zwischen Arm und Reich geht weiter asueinander, es gibt mehr und mehr BEdürftige, aber die Kleiderkammern als Verteilstellen (auch im Auftrag der ARGEn) werden geschlossen. Ein Hartz IV-Empfänger in Oberschweinbach darf schauen, wie er nach Gröbenzell kommt, um seine Familie einkleiden zu können, denn hier existiert die letzte Kleiderkammer.
Hier stapeln sich abgelegte Kleidungsstücke und die Arbeit damit braucht so viel Zeit, dass die Leiterin, Beate Inngauer, keine mehr annimmt. Sie klagte bereits 2006 Landrat Thomas Karmasin ihr und das der Bedürftigen Leid und bat, eine Kleiderkammer zu eröffnen. Der hatte abgewunken und auf den Wertstoffhof verwiesen, wo sich Händler die Sachen holen, um damit Geld zu machen.
Wundern muss man sich darüber nicht, denn schon zur Weihnachtszeit hat Landrat Karmasin sein Credo in sozialen Fragen öffentlich kund getan. Wir berichteten auf:
http://amperlandaktiv.twoday.net/topics/DOKUMENTATION/
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Dienstag, 25. Dezember 2007
Das Credo des Landrats Karmasin zum Fest der Liebe
Thomas Karmasin, Landrat von FFB, bedankte sich bei der "Bürgerstiftung des Landkreises". Er sagte u.a.: "Ich bin froh, dass in unserer Region die Vision der Bürgergesellschaft u.a. mit der Bürgerstiftung ... bereits seit acht Jahren erfolgreich umgesetzt wird. Den Gedanken, die unmittelbare Heimat selbst mit zu gestalten, um eine in den letzten Jahrzehnten erreichte Lebensqualität vor Ort zu sichern, müssen aber noch viel mehr Mitbürgerinnen und Mitbürger fassen. Der Staat und die Kommunen sind für viele wichtige Dinge zuständig, in vielen Bereichen ist aber das bürgerschaftliche, ehrenamtliche Engagement wesentlich effektiver". (Quelle: Kreisbote vom 24.12.2008)
Eine Bürgerstiftung setzt eine Vision der Bürgergesellschaft um? Nennt man das so, wenn Stiftungsgelder soziale Zwecke finanzieren, weil Staat, Länder und Kommunen dafür angeblich kein oder nur wenig Geld haben? Bürgerschaftliches, ehrenamtliches Engagement ist wesentlich effektiver, weil Selbstgestalten der Heimat die Lebensqualität sichert? Alles, was seine verquasten Worte ausdrücken wollen, lässt sich kurz und bündig so sagen: Leute, kümmert euch um eure Probleme selbst, dann hilft euch Gott - Staat und Kommunen, wir Polit-Macher also, sind für wichtigere Dinge zuständig.
Danke, lieber Landrat, für die trostreichen Worte.
Hier stapeln sich abgelegte Kleidungsstücke und die Arbeit damit braucht so viel Zeit, dass die Leiterin, Beate Inngauer, keine mehr annimmt. Sie klagte bereits 2006 Landrat Thomas Karmasin ihr und das der Bedürftigen Leid und bat, eine Kleiderkammer zu eröffnen. Der hatte abgewunken und auf den Wertstoffhof verwiesen, wo sich Händler die Sachen holen, um damit Geld zu machen.
Wundern muss man sich darüber nicht, denn schon zur Weihnachtszeit hat Landrat Karmasin sein Credo in sozialen Fragen öffentlich kund getan. Wir berichteten auf:
http://amperlandaktiv.twoday.net/topics/DOKUMENTATION/
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Dienstag, 25. Dezember 2007
Das Credo des Landrats Karmasin zum Fest der Liebe
Thomas Karmasin, Landrat von FFB, bedankte sich bei der "Bürgerstiftung des Landkreises". Er sagte u.a.: "Ich bin froh, dass in unserer Region die Vision der Bürgergesellschaft u.a. mit der Bürgerstiftung ... bereits seit acht Jahren erfolgreich umgesetzt wird. Den Gedanken, die unmittelbare Heimat selbst mit zu gestalten, um eine in den letzten Jahrzehnten erreichte Lebensqualität vor Ort zu sichern, müssen aber noch viel mehr Mitbürgerinnen und Mitbürger fassen. Der Staat und die Kommunen sind für viele wichtige Dinge zuständig, in vielen Bereichen ist aber das bürgerschaftliche, ehrenamtliche Engagement wesentlich effektiver". (Quelle: Kreisbote vom 24.12.2008)
Eine Bürgerstiftung setzt eine Vision der Bürgergesellschaft um? Nennt man das so, wenn Stiftungsgelder soziale Zwecke finanzieren, weil Staat, Länder und Kommunen dafür angeblich kein oder nur wenig Geld haben? Bürgerschaftliches, ehrenamtliches Engagement ist wesentlich effektiver, weil Selbstgestalten der Heimat die Lebensqualität sichert? Alles, was seine verquasten Worte ausdrücken wollen, lässt sich kurz und bündig so sagen: Leute, kümmert euch um eure Probleme selbst, dann hilft euch Gott - Staat und Kommunen, wir Polit-Macher also, sind für wichtigere Dinge zuständig.
Danke, lieber Landrat, für die trostreichen Worte.
Journal - 22. Jan, 13:51
