Heuschrecken kaufen sich in Pflegeheime ein
Meldung vom 1. April 2007:
"Heuschrecken"-Angriff
Vier US-Hedge-Fonds haben sich Anteile am Unternehmen CeWe-Labor gesichert - Filiale in Germering - und fordern nun kreditfinanzierte Sonderausschüttungen an ihre Aktionäre. Aktionen dieser Art können zum Ausbluten einer Firma führen und in die Insolvenz treiben. Die Firma steht vor Umstrukturierungen auf digitale Fotoentwicklung, muss Investitionen tätigen, benötigt also das Geld für eigene Zwecke. Betriebsrat und Geschäftsführung fordern die Politik auf, legislative Gegenmaßnahmen zu schaffen.
Quelle: FFB-SZ 31.3.2007
Am 27.3.2008 meldete die "Süddeutsche Zeitung", dass einer der Hedge-Fonds-Anleger, Wyser-Pratte, sich bundesweit in Senioren-Pflegeheime einkauft, unter anderem ins Germeringer Curanum Seniorenheim. Bislang blieben unerwünschte Eingriffe und Forderungen der Fonds-Manager aus, erwartet wird aber zumindest die Forderung nach erhöhten Gewinnausschüttungen an die Aktienbesitzer.
Allein diese Forderung hätte Renditeerhöhung zur Voraussetzung, die nur durch Kosteneinsparungen realisiert werden kann. Diese wiederum erhöht die Preise für die zu Pflegenden und mindert in der Regel die Einkommen der Mitarbeiter und die Qualität im Hygiene- und in anderen Bereichen.
"Heuschrecken"-Angriff
Vier US-Hedge-Fonds haben sich Anteile am Unternehmen CeWe-Labor gesichert - Filiale in Germering - und fordern nun kreditfinanzierte Sonderausschüttungen an ihre Aktionäre. Aktionen dieser Art können zum Ausbluten einer Firma führen und in die Insolvenz treiben. Die Firma steht vor Umstrukturierungen auf digitale Fotoentwicklung, muss Investitionen tätigen, benötigt also das Geld für eigene Zwecke. Betriebsrat und Geschäftsführung fordern die Politik auf, legislative Gegenmaßnahmen zu schaffen.
Quelle: FFB-SZ 31.3.2007
Am 27.3.2008 meldete die "Süddeutsche Zeitung", dass einer der Hedge-Fonds-Anleger, Wyser-Pratte, sich bundesweit in Senioren-Pflegeheime einkauft, unter anderem ins Germeringer Curanum Seniorenheim. Bislang blieben unerwünschte Eingriffe und Forderungen der Fonds-Manager aus, erwartet wird aber zumindest die Forderung nach erhöhten Gewinnausschüttungen an die Aktienbesitzer.
Allein diese Forderung hätte Renditeerhöhung zur Voraussetzung, die nur durch Kosteneinsparungen realisiert werden kann. Diese wiederum erhöht die Preise für die zu Pflegenden und mindert in der Regel die Einkommen der Mitarbeiter und die Qualität im Hygiene- und in anderen Bereichen.
Journal - 28. Mrz, 15:35
