Folgen des Medienkonsums
Auf einer Veranstaltung der Kesler-Hausler-Stiftung in FFB erläuterte der Kriminologe und ehemaligen niedersächsischen Staatsminister Christian Pfeiffer seine These, dass die Jugend umso eher zur Null-Bock-Generation heranwächst, je mehr sie dem Medienkonsum in Form von Gewalt-, aggressiven Macho- und Pornofilmen ausgesetzt ist.
Die tägliche Vermittlung von Gewalt im Fernsehen mit bewegten Bildern, verstärkt durch Farbe und Musik, wirke sich leistungsmindernd aus. Seinen Studien zufolge sei vor allem der täglich mehrstündige Medienkonsum die Ursache dafür, dass die Schuljugend in Deutschland im Vergleich mit anderen Ländern in der Pisastudie und anderen internationalen Leistungstests im letzten Drittel gelandet ist. Nachweisbar sei seine These auch anhand des Faktes, dass die Jungen häufigere Medienkosumenten sind als Mädchen, denn entsprechend deutlich schlage sich der Leistungsabfall bei den Jungen nieder.
Er beklagte den "Einbruch des Bösen“ in die Kinderwelt. Schon Babies und Kleinkinder würden täglich medial „versorgt“, und entsprechend falsch sei es, die „Kindergärten ans Netz" anschließen zu wollen.
Das Konsumieren von Hasssendungen, Gewaltpornos und TV-Krimis entscheide letztenendes sogar über das spätere Einkommen. "Je brutaler die Inhalte und häufiger der Medienkonsum, desto größer der Frust, schlechter die Noten, Prüfungsergebnisse und alles weitere, was davon abhängt".
Er schlug eine für alle Kinder verpflichtende Ganztagesschule vor, am besten als Gesamtschule, um die Kinder und Jugendlichen von demotivierenden Fernsehprogrammen fernzuhalten und durch kreative Arbeit und phantasiefördernde Übungen zu Optimismus ihren Leistungswillen zu wecken und sie zu verständnisvollen Menschen gegenüber ihren Mitmenschen zu erziehen.
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Pädagogen beklagen bereits den Suchtcharakter der Medien, vor allem der Computerspiele. Beobachtungen dieser Art werden viele Eltern schon gemacht haben. Es scheint dringend geboten, etwas gegen diese Art der gesellschaftlichen Entmündigung der nachwachsenden Generationen zu unternehmen!
Die tägliche Vermittlung von Gewalt im Fernsehen mit bewegten Bildern, verstärkt durch Farbe und Musik, wirke sich leistungsmindernd aus. Seinen Studien zufolge sei vor allem der täglich mehrstündige Medienkonsum die Ursache dafür, dass die Schuljugend in Deutschland im Vergleich mit anderen Ländern in der Pisastudie und anderen internationalen Leistungstests im letzten Drittel gelandet ist. Nachweisbar sei seine These auch anhand des Faktes, dass die Jungen häufigere Medienkosumenten sind als Mädchen, denn entsprechend deutlich schlage sich der Leistungsabfall bei den Jungen nieder.
Er beklagte den "Einbruch des Bösen“ in die Kinderwelt. Schon Babies und Kleinkinder würden täglich medial „versorgt“, und entsprechend falsch sei es, die „Kindergärten ans Netz" anschließen zu wollen.
Das Konsumieren von Hasssendungen, Gewaltpornos und TV-Krimis entscheide letztenendes sogar über das spätere Einkommen. "Je brutaler die Inhalte und häufiger der Medienkonsum, desto größer der Frust, schlechter die Noten, Prüfungsergebnisse und alles weitere, was davon abhängt".
Er schlug eine für alle Kinder verpflichtende Ganztagesschule vor, am besten als Gesamtschule, um die Kinder und Jugendlichen von demotivierenden Fernsehprogrammen fernzuhalten und durch kreative Arbeit und phantasiefördernde Übungen zu Optimismus ihren Leistungswillen zu wecken und sie zu verständnisvollen Menschen gegenüber ihren Mitmenschen zu erziehen.
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Pädagogen beklagen bereits den Suchtcharakter der Medien, vor allem der Computerspiele. Beobachtungen dieser Art werden viele Eltern schon gemacht haben. Es scheint dringend geboten, etwas gegen diese Art der gesellschaftlichen Entmündigung der nachwachsenden Generationen zu unternehmen!
Journal - 31. Mai, 20:59
